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Kölncampus präsentiert
Was passiert wenn die Grenzen zwischen Oper, Theater und Radio verschwimmen?
Am 10. April 2009 könnt Ihr bei Kölncampus genau das erleben: Radio, Oper und Theater in einer wechselseitigen Beziehung.
Am diesjährigen Karfreitag inszeniert c.t. 201 in Koproduktion mit der Studiobühne und Kölncampus Wagners Parsifal.
Im Mittelpunkt steht bei dieser Inszenierung nicht der Parsifal-Mythos sondern das subjektive Hörerlebnis, das bei jedem Hörer unterschiedlich ist.
Der Clou ist, dass auf der Bühne nicht das eigentliche Stück gezeigt wird, sondern jemand, der Parsifal im Radio hört, genauer gesagt, bei Kölncampus. Ein junger Mann freut sich auf einen Abend mit Wagners Parsifal und durchlebt diesen Abend in verschiedensten Emotionen. Die Musik berührt sein Innerstes und am Ende ist er nicht mehr der Mensch, der er zu Beginn war. Die Gedanken und Emotionen spielen eine große Rolle, die er mit einzelnen Passagen verbindet. All das erleben die Zuschauer in der Studiobühne mit – in den Pausen zwischen den Akten werden wir dann das Publikum befragen. Welche Erfahrungen sie nun gemacht haben - als Publikum, aber gleichzeitig auch Hörer des Parsifal. Die Zuschauer werden somit Teil des Ganzen. Grenzen verschwimmen - alle sind Hörer und Künstler zur gleichen Zeit - sowohl der Schauspieler auf der Bühne, die Menschen im Publikum, als auch die Hörer zu Hause. Wir werden in den Aktpausen informative Beiträge über Wagner und den Parsifal spielen, damit der Hörer zu Hause vor dem Radio auch voll an diesem ungewöhnlichen Ereignis teilnehmen kann.
In unserer Kultursendung KulturImPuls wird es am 7. April ab 18 Uhr ein Parsifal-Special geben: Die Macher der Studiobühnen-Inszenierung sind zu Gast und stehen Rede und Antwort.
Im letzten Jahr hat Kölncampus mit diesem Experiment den Sonderpreis für kreative Programmgestaltung der Landesanstalt für Medien NRW gewonnen.
Parsifal – Versuch einer Annäherung:
Karfreitag, 10. April 2009, ab 16:30 Uhr bis vorrausichtlich 22:30 Uhr - natürlich auf Kölncampus

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