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Samstag,
20.02.2010 20:00 Uhr,
Plattensport
RED JONES
Man muss es wohl Gnade der späten Geburt nennen, um das zufällige biographische Glück zu beschreiben, im Osten Deutschlands in eine musikalische Familie hinein geboren zu sein, und dann – dank Wende und Konsumgesellschaft – die Früchte von technischem Fortschritt und die Möglichkeiten der freien Presse genießen zu können. Johannes Retschke alias Red Jones alias Fehlfrequenz ist ein solches Glückskind, denn auch wenn er seinen Ahnen die musikalische Früherziehung verdankt – das Interesse an elektronischer Musik haben wohl andere in ihm geweckt.
„Rave Satellite“ oder „Dance Under The Blue Moon“ sind solche Referenzpunkte, auch das alljährlich zum Klassentreffen der Technoszene und ebenfalls vom Berliner Radiosender Fritz ausgestrahlte „Love Radio“ gehörte zu den Geburtshelfern dieser noch recht jungen Musikerkarriere. Die heute oftmals romantisch verklärte und dabei doch tieftraurige Kulturpraxis des holprigen Kassettenmitschnitts musste er somit nur in den frühen Jahren seiner Begeisterung für Techno und House anwenden – die regelmäßige Lektüre von Subkulturgazetten wie „Groove“ oder „Raveline“ wies ihm schnell andere Möglichkeiten als den Anachronismus des ewig leiernden Magnetbands.
Es waren vor allem das medial vermittelte Bild des DJs und das dazugehörige Lebensgefühl, das Johannes immer wieder beeindruckte, in seinen Bann zog und letztendlich dafür sorgte, dass er zusammen mit seinem Freund Phillip Noack dazu überging, selbst Platten zu kaufen und ineinander zu mixen. „Work In Progress“ hieß die Devise, und so war es nur eine Frage der Zeit, bis sich – parallel zur Weiterentwicklung seiner technischen Fähigkeiten – auch sein musikalischer Geschmack feinjustierte. Nur einen Umzug später vollzog sich für Johannes, mittlerweile in Bonn ansässig, der erste Sprung in Richtung öffentlicher Wahrnehmbarkeit: Der Veranstalter Roland van den Toorn entdeckte den damals erst 18jährigen, lud ihn ein, auf seiner Party im Bonner Club „Rheingarten“ aufzulegen und bemühte sich, die musikalische Entwicklung des jungen Talents zu fördern........
Und Bumms - steht er an unseren heiligen Plattentellern und zeigt was er seitdem noch so alles gelernt hat, und
natürlich wird er sich auch unseren knallscharf-investigativen Fragen stellen müssen.
Weitere Infos zu Red Jones hier: www.myspace.com/redjonesmusic
Und zu gewinnen gibts auch was.....also: Hör zu oder sei quadratisch!
Stellt knallscharf-investigative Zwischenfragen: Nina Fiedler

RED JONES
Man muss es wohl Gnade der späten Geburt nennen, um das zufällige biographische Glück zu beschreiben, im Osten Deutschlands in eine musikalische Familie hinein geboren zu sein, und dann – dank Wende und Konsumgesellschaft – die Früchte von technischem Fortschritt und die Möglichkeiten der freien Presse genießen zu können. Johannes Retschke alias Red Jones alias Fehlfrequenz ist ein solches Glückskind, denn auch wenn er seinen Ahnen die musikalische Früherziehung verdankt – das Interesse an elektronischer Musik haben wohl andere in ihm geweckt.
„Rave Satellite“ oder „Dance Under The Blue Moon“ sind solche Referenzpunkte, auch das alljährlich zum Klassentreffen der Technoszene und ebenfalls vom Berliner Radiosender Fritz ausgestrahlte „Love Radio“ gehörte zu den Geburtshelfern dieser noch recht jungen Musikerkarriere. Die heute oftmals romantisch verklärte und dabei doch tieftraurige Kulturpraxis des holprigen Kassettenmitschnitts musste er somit nur in den frühen Jahren seiner Begeisterung für Techno und House anwenden – die regelmäßige Lektüre von Subkulturgazetten wie „Groove“ oder „Raveline“ wies ihm schnell andere Möglichkeiten als den Anachronismus des ewig leiernden Magnetbands.
Es waren vor allem das medial vermittelte Bild des DJs und das dazugehörige Lebensgefühl, das Johannes immer wieder beeindruckte, in seinen Bann zog und letztendlich dafür sorgte, dass er zusammen mit seinem Freund Phillip Noack dazu überging, selbst Platten zu kaufen und ineinander zu mixen. „Work In Progress“ hieß die Devise, und so war es nur eine Frage der Zeit, bis sich – parallel zur Weiterentwicklung seiner technischen Fähigkeiten – auch sein musikalischer Geschmack feinjustierte. Nur einen Umzug später vollzog sich für Johannes, mittlerweile in Bonn ansässig, der erste Sprung in Richtung öffentlicher Wahrnehmbarkeit: Der Veranstalter Roland van den Toorn entdeckte den damals erst 18jährigen, lud ihn ein, auf seiner Party im Bonner Club „Rheingarten“ aufzulegen und bemühte sich, die musikalische Entwicklung des jungen Talents zu fördern........
Und Bumms - steht er an unseren heiligen Plattentellern und zeigt was er seitdem noch so alles gelernt hat, und
natürlich wird er sich auch unseren knallscharf-investigativen Fragen stellen müssen.
Weitere Infos zu Red Jones hier: www.myspace.com/redjonesmusic
Und zu gewinnen gibts auch was.....also: Hör zu oder sei quadratisch!
Stellt knallscharf-investigative Zwischenfragen: Nina Fiedler


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