Programmtipp online@koelncampus.com
|
Sonntag,
03.06.2007 16:00 Uhr,
Fernfieber
Nach Sri Lanka...
...mit Fernfieber
Moderation: Ulli Arimond
Sri Lanka ? ein Tropenparadies im Indischen Ozean mit kilometerlangen Sandstränden und Sonne satt!. Doch dieses Bild wurde durch das Seebeben Ende 2004 nachhaltig zerstört. Was ist nach der Tsunami-Katastrophe passiert und wie sieht es im Land aktuell aus? Wir haben für euch nachgefragt!
Außerdem erfahrt ihr mehr über die Kultur, die Religionsvielfalt Sri Lankas und warum Studenten zur internationalen Solidarität aufgerufen haben.
Begleitet wird die Sendung durch landestypische Musik und mit unserem Kochtipp könnt ihr srilankanische Küche selbst ausprobieren.
Los geht?s am Sonntag, den 03.06. um 16 Uhr!
Mehr Infos zum Bürgerkrieg in Sri Lanka hier!
Aktuelles aus Sri Lanka auf www.tamilnet.com
Musik von:
Nalladhor
Sontha Kuralil
Nallathor Veenai
Orrangattu
Padapada Ena
Perunthil Nee
Pookkalellam Thath
Satham Ellatha
Theendava
Urukuthe Marukuthe
Iraivanai Unarkira
Aanum Pennum
Boomiyai Vella
Enna Seithai
Iruvar Vazhum
Jigina Nadanthu
Kalaam Kalika
Kan Simittum
Kanne Kadhal
Kelada Manida
Lealukku Lea
Thadakku Thadak
Fernfieber Kochtipp
Es ist wieder so weit: Im Topf mit KoelnCampus oder auch Essen rund um den
Globus mit eurer Fernfieber-Redaktion. Bei uns gibt es heute ein Rezept für
sri lankanische Roties. Das ist ein Grundnahrungsmittel aus Sri Lanka und Roties ähneln ein bisschen dem indischen Brot.
Um dem Sri Lanka Feeling näher zu kommen braucht
ihr lediglich 500 ml roti-Mehl, oder da ihr das wahrscheinlich nicht bei Aldi auftreiben konnten, könnt ihr Reismehl oder eine Mehl-Backpulver-Mischung verwenden, dann 125 ml Kokosflocken, 1 TL Salz, ca. 250 ml Wasser, und etwas Öl zum Backen.
Wie wird?s gemacht? Ganz einfach!
Ihr misch das Mehl, die Kokosflocken
und Salz in einer Schüssel zusammen. Danach gebt ihr so viel Wasser dazu, bis ihr
einen weichen Teig habt. Den Teig knetet man jetzt so lange bis er nicht
mehr an der Schüssel klebt.
Anschließend braucht der Teig eine Ruhepause und eure Hände können sich ebenfalls vom Kneten entspannen. Nach ca. einer halben Stunde formt ihr aus dem Teig Kugeln von der Größe eines Golfballs um sie dann flachzudrücken, bis sie etwa die Größe einer Untertasse haben.
Die flachgedrückten Kugeln bratet ihr dann in einer heißen, leicht
eingefetteten Bratpfanne, und fertig sind eure Roties.
Auf Sri Lanka werden die Roties übrigens ?wie kann es anders sein- gerne mit Curry und Sambols gegessen.
Schmeckt aber auch bestens, mit etwas Süßem...
Wir vom Fernfieber wünschen euch gutes Gelingen und guten Appetit!
Nachrichten aus Sri Lanka:
Akademischer Senat bespricht Universitätskrise in Jaffna
Der Akademische Senat der Universität Jaffna ist am Freitag zu einer Sondersitzung unter Leitung des Vizekanzlers Prof. K. Kumaravadivel zusammengekommen. Thema waren Angelegenheiten der erneute Öffnung im Zusammenhang mit den Todesdrohungen gegen Universitätsangestellte und Studenten und die jüngsten Entführungen von Schülern und Studenten, teilten Quellen aus dem nahen Umfeld der Universitätsverwaltung mit.
Es wurden Möglichkeiten zur Verbesserung der Sicherheit der Studenten und Schritte zur Öffnung des Campus besprochen. Es wurden nach dem Treffen jedoch keine offiziellen Verlautbarungen gemacht.
Schäuble empfiehlt Abschiebestopp
Wegen des andauernden Bürgerkriegs in Sri Lanka hat Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble einen teilweisen Abschiebestopp für tamilische Flüchtlinge in Deutschland empfohlen. Diese Anregung beruht auf der verschärften Lage im Norden und Osten Sri Lankas. Tamilen aus diesen Regionen sollen vorerst nicht abgeschoben werden. Die Flüchtlingshilfeorganisation "Pro Asyl" kritisierte Schäubles auf drei Monate befristete Empfehlung als "spät und unzureichend".
Derzeit leben nach Ministeriumsangaben etwa 2200 geduldete Flüchtlinge aus Sri Lanka in Deutschland, von denen die Mehrheit Tamilen sind. Wie viele davon der nun empfohlene Abschiebestopp erfasst, ließ sich zunächst nicht beziffern.
Todesdrohungen gegen streikende Studenten
Nach der Entführung von vier Schülern am Anfang Mai, organisierten Studenten der Universität von Jaffna im Norden Sri Lankas einen Soldaritätsstreik und boykottierten die Vorlesungen. Daraufhin wurden sie selbst mit dem Tode bedroht. Seit Januar sind insgesamt bereits sieben Schüler verschwunden, nachdem sie vom Militär verhaftet wurden. Laut TamilNet verteilten Armeesoldaten in der Nähe des Campus der Universität von Jaffna Todeslisten, auf denen insgesamt 323 Universitätsangehörige vermerkt waren, die als Mitglieder der Rebellengruppe Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE) bezeichnet wurden. Sie würden getötet, wenn sie ihre Aktivitäten nicht sofort aufgäben.
Nach Sri Lanka...
...mit Fernfieber
Moderation: Ulli Arimond
Sri Lanka ? ein Tropenparadies im Indischen Ozean mit kilometerlangen Sandstränden und Sonne satt!. Doch dieses Bild wurde durch das Seebeben Ende 2004 nachhaltig zerstört. Was ist nach der Tsunami-Katastrophe passiert und wie sieht es im Land aktuell aus? Wir haben für euch nachgefragt!
Außerdem erfahrt ihr mehr über die Kultur, die Religionsvielfalt Sri Lankas und warum Studenten zur internationalen Solidarität aufgerufen haben.
Begleitet wird die Sendung durch landestypische Musik und mit unserem Kochtipp könnt ihr srilankanische Küche selbst ausprobieren.
Los geht?s am Sonntag, den 03.06. um 16 Uhr!
Mehr Infos zum Bürgerkrieg in Sri Lanka hier!
Aktuelles aus Sri Lanka auf www.tamilnet.com
Musik von:
Nalladhor
Sontha Kuralil
Nallathor Veenai
Orrangattu
Padapada Ena
Perunthil Nee
Pookkalellam Thath
Satham Ellatha
Theendava
Urukuthe Marukuthe
Iraivanai Unarkira
Aanum Pennum
Boomiyai Vella
Enna Seithai
Iruvar Vazhum
Jigina Nadanthu
Kalaam Kalika
Kan Simittum
Kanne Kadhal
Kelada Manida
Lealukku Lea
Thadakku Thadak
Fernfieber Kochtipp
Es ist wieder so weit: Im Topf mit KoelnCampus oder auch Essen rund um den
Globus mit eurer Fernfieber-Redaktion. Bei uns gibt es heute ein Rezept für
sri lankanische Roties. Das ist ein Grundnahrungsmittel aus Sri Lanka und Roties ähneln ein bisschen dem indischen Brot.
Um dem Sri Lanka Feeling näher zu kommen braucht
ihr lediglich 500 ml roti-Mehl, oder da ihr das wahrscheinlich nicht bei Aldi auftreiben konnten, könnt ihr Reismehl oder eine Mehl-Backpulver-Mischung verwenden, dann 125 ml Kokosflocken, 1 TL Salz, ca. 250 ml Wasser, und etwas Öl zum Backen.
Wie wird?s gemacht? Ganz einfach!
Ihr misch das Mehl, die Kokosflocken
und Salz in einer Schüssel zusammen. Danach gebt ihr so viel Wasser dazu, bis ihr
einen weichen Teig habt. Den Teig knetet man jetzt so lange bis er nicht
mehr an der Schüssel klebt.
Anschließend braucht der Teig eine Ruhepause und eure Hände können sich ebenfalls vom Kneten entspannen. Nach ca. einer halben Stunde formt ihr aus dem Teig Kugeln von der Größe eines Golfballs um sie dann flachzudrücken, bis sie etwa die Größe einer Untertasse haben.
Die flachgedrückten Kugeln bratet ihr dann in einer heißen, leicht
eingefetteten Bratpfanne, und fertig sind eure Roties.
Auf Sri Lanka werden die Roties übrigens ?wie kann es anders sein- gerne mit Curry und Sambols gegessen.
Schmeckt aber auch bestens, mit etwas Süßem...
Wir vom Fernfieber wünschen euch gutes Gelingen und guten Appetit!
Nachrichten aus Sri Lanka:
Akademischer Senat bespricht Universitätskrise in Jaffna
Der Akademische Senat der Universität Jaffna ist am Freitag zu einer Sondersitzung unter Leitung des Vizekanzlers Prof. K. Kumaravadivel zusammengekommen. Thema waren Angelegenheiten der erneute Öffnung im Zusammenhang mit den Todesdrohungen gegen Universitätsangestellte und Studenten und die jüngsten Entführungen von Schülern und Studenten, teilten Quellen aus dem nahen Umfeld der Universitätsverwaltung mit.
Es wurden Möglichkeiten zur Verbesserung der Sicherheit der Studenten und Schritte zur Öffnung des Campus besprochen. Es wurden nach dem Treffen jedoch keine offiziellen Verlautbarungen gemacht.
Schäuble empfiehlt Abschiebestopp
Wegen des andauernden Bürgerkriegs in Sri Lanka hat Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble einen teilweisen Abschiebestopp für tamilische Flüchtlinge in Deutschland empfohlen. Diese Anregung beruht auf der verschärften Lage im Norden und Osten Sri Lankas. Tamilen aus diesen Regionen sollen vorerst nicht abgeschoben werden. Die Flüchtlingshilfeorganisation "Pro Asyl" kritisierte Schäubles auf drei Monate befristete Empfehlung als "spät und unzureichend".
Derzeit leben nach Ministeriumsangaben etwa 2200 geduldete Flüchtlinge aus Sri Lanka in Deutschland, von denen die Mehrheit Tamilen sind. Wie viele davon der nun empfohlene Abschiebestopp erfasst, ließ sich zunächst nicht beziffern.
Todesdrohungen gegen streikende Studenten
Nach der Entführung von vier Schülern am Anfang Mai, organisierten Studenten der Universität von Jaffna im Norden Sri Lankas einen Soldaritätsstreik und boykottierten die Vorlesungen. Daraufhin wurden sie selbst mit dem Tode bedroht. Seit Januar sind insgesamt bereits sieben Schüler verschwunden, nachdem sie vom Militär verhaftet wurden. Laut TamilNet verteilten Armeesoldaten in der Nähe des Campus der Universität von Jaffna Todeslisten, auf denen insgesamt 323 Universitätsangehörige vermerkt waren, die als Mitglieder der Rebellengruppe Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE) bezeichnet wurden. Sie würden getötet, wenn sie ihre Aktivitäten nicht sofort aufgäben.

LiveStream